InkassoBySkandic350

Häufig gestellte Fragen

Inkasso

Unter welchen Voraussetzungen kann SkandicInkasso in Anspruch genommen werden?

Voraussetzung ist, dass eine unbestrittene offene Forderung bei Ihnen aussteht. Sobald Sie die Rahmenvereinbarung mit uns abgeschlossen haben, kann diese an uns online übergeben werden.

Wie übergebe ich meine Forderungen an SkandicInkasso?

Mit Bestätigung der Vereinbarung bekommen Sie Zugangsdaten zu unserem Onlinesystem. Dort können Sie ganz einfach die Daten der offenen Rechnung übermitteln.

Wo kann ich mich über den aktuellen Stand der Bearbeitung informieren?

Sie können sich über unser innovatives Online-Inkassosystem bequem und einfach informieren. Dabei können alle Bearbeitungsschritte, Nachrichten und Mitteilungen interaktiv ausgetauscht werden.

Wie spricht SkandicInkasso meine Schuldner an?

Da uns der persönliche Kontakt zum Schuldner sehr wichtig ist, legen wir großen Wert auf die außergerichtliche Bearbeitung, um kostspielige Gerichtsverfahren für den Mandanten und den Schuldner zu vermeiden.

Wer muss die anfallenden Gebühren für das Inkassoverfahren zahlen?

Wir berechnen die Gebühren für das Inkassoverfahren nach dem aktuell gültigen Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Diese Gebühren werden dem Schuldner mit dem Rechnungsbetrag auferlegt, sodass Ihnen keine Kosten entstehen.

Führt SkandicInkasso auch das gerichtliche Mahnverfahren durch?

Bei erfolgloser außergerichtlicher Bearbeitung wird der Vorgang in Abstimmung mit dem Mandanten an unser kooperierendes Anwaltsbüro zwecks Durchführung des gerichtlichen Mahnverfahrens abgegeben. Alternativ kann direkt Klage eingereicht werden.

Was bedeutet Inkasso?

Unter Inkasso versteht man den Einzug bzw. das Beitreiben fälliger Forderungen.

Wer verbirgt sich hinter dem BDIU?

Der BDIU ist der größte Verband von Forderungsmanagementdienstleistern in Europa und der zweitgrößte weltweit. Durch seine Mitgliedschaft im europäischen Dachverband FENCA und die Kooperation mit dem US-Partnerverband ACA International sind die BDIU-Mitglieder in ein weltweites Netzwerk von mehreren Tausend Unternehmen der Branche eingebunden.

Müssen meine Schuldner gemahnt werden?

Eine Mahnung ist ratsam, um den Kunden nachweislich in Verzug zu setzen. Viele Firmen versenden aus Freundlichkeit gegenüber ihren Kunden sogar mehrere Mahnungen, bevor sie die Forderungen an ein Inkassounternehmen übergeben.

Was bezeichnet man als Insolvenz?

Im Falle einer Insolvenz besteht akute (und voraussichtlich andauernde) Zahlungsunfähigkeit, die es dem Schuldner (einer Firma oder einer Privatperson) nicht ermöglicht, seine Verpflichtungen gegenüber den Gläubigern zu erfüllen.

Welche Beträge enthält eine Forderungsaufstellung?

In der Forderungsaufstellung sind sowohl die Hauptforderung als auch die Zinsen und Kosten aufgeführt, die der Schuldner an das Inkassobüro zu zahlen hat. Bereits getätigte Zahlungen werden ebenfalls aufgeführt und vom Betrag abgezogen.

Was ist der Basiszinssatz?

Der Basiszinssatz verändert sich regelmäßig zum 01.01. und 01.07. eines Jahres. Er wird gesetzlich geregelt und bildet die Grundlage zur Berechnung der Verzugszinsen. Hierfür wird der veränderliche Basiszinssatz um einen immer festen Satz erhöht.

Wann kann eine Anfechtung erfolgen?

Eine Anfechtung ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn ein anerkannter Anfechtungsgrund besteht. Anerkannte Anfechtungsgründe sind zum Beispiel: arglistige Täuschung, widerrechtliche Drohung, Erklärungsirrtümer oder Übermittlungsirrtümer.

Können Forderungen verjähren?

Die frühere Verjährungsfrist von 30 Jahren wurde auf nun 3 Jahre verkürzt. Durch gerichtliche Geltendmachung kann diese Frist gehemmt werden, sodass die angerechnete Zeit erst nach Beendigung des Verfahrens weiter läuft.

Was ist eine Vermögensauskunft?

Eine Vermögensauskunft muss der Zahlungspflichtige auf Wunsch der Gläubiger vor dem Gerichtsvollzieher abgeben. Dieser gibt die Auskunft mit eidesstattlicher Erklärung weiter, sodass die Richtigkeit der Angaben bestätigt ist. Eine Vermögensauskunft wurde früher auch als eidesstattliche Versicherung oder Offenbarungseid bezeichnet.

Können Forderungen auch gestundet werden?

Als Stundung bezeichnet man jede Vereinbarung, die die Fälligkeit der Forderungen abändert. Dazu zählen auch Ratenzahlungsvereinbarungen, die beim Inkasso regelmäßig getroffen werden können.

Welcher Unterschied besteht zwischen Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit?

Unter der Kreditfähigkeit versteht man die rein rechtliche Möglichkeit einer Person, ein Kreditgeschäft abzuschließen. Hierfür bedeutsam sind die Rechts- und Geschäftsfähigkeit der Person. Bei der Kreditwürdigkeit hingegen werden die persönlichen Aspekte geprüft, um die Möglichkeiten für das Kreditgeschäft einschätzen zu können.

Wie wird ein Titel erwirkt?

Ein Titel (Urteil, Vollstreckungsbescheid etc.) ist Voraussetzung für die Zwangsvollstreckung. Im gerichtlichen Mahnverfahren hat der Gläubiger eine verhältnismäßig günstige Möglichkeit, einen Titel, nämlich einen Vollstreckungsbescheid, ohne mündliche Gerichtsverhandlung zu erwirken. Alternativ kann Klage vor einem ordentlichen Gericht erhoben werden, um ein Urteil zu bekommen.

Was ist die Schufa?

Schufa steht für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Sie umfasst ein Register mit knapp 60 Millionen Deutschen und den dazugehörigen Kreditinformationen, wie z.B. Girokonto, Leasinggeschäfte, Handyverträge usw. Negative Daten bleiben 3 Jahre im Register gespeichert.

In welchem Zusammenhang kommt es zu einer Restschuldbefreiung?

Die Restschuldbefreiung ist ein Instrument innerhalb des Insolvenzrechts. Es ermöglicht den Schuldnern, nach einer Zeit ohne negatives Verhalten oder Auffälligkeiten von den Schulden befreit zu werden und restliche Beträge erlassen zu bekommen.

Auskünfte

Wie kann ich die Auskünfte von SkandicInkasso beziehen?

Über unser Onlinesystem können Sie mit den gleichen Zugangsdaten wie vom Inkassosystem die Bonität eines Kunden abfragen. Die Ergebnisse bekommen Sie in kürzester Zeit auf Ihrem PC. Bei sehr vielen Abfragen lohnt sich auch die Integration einer Schnittstelle. Auch hier haben wir für verschiedene Shopsysteme mehrere Möglichkeiten.

Was bedeuten die Scoringwerte (ConCheckScore)?

Die ausgegebenen Scoringwerte liegen zwischen 1,0 und 6,0. Dabei bedeutet 1,0 sehr gute Bonität und 6,0 sehr schlechte Bonität. Zwischen 3,0 und 6,0 gibt es konkrete Negativmerkmale. Darunter handelt es sich um berechnete Wahrscheinlichkeitswerte.

Welche Vorteile bringt ein gutes Risikomanagement?

Mit einem gut funktionierenden Risikomanagement können Sie schon vorher die „Spreu vom Weizen“ trennen und feststellen, ob Ihr Neukunde die Rechnung auch voraussichtlich bezahlen kann. Falls nicht, kann mit einer anderen Zahlungsart verhindert werden, dass es überhaupt zum Ausfall kommt.

Aus welchen Quellen stammen die Informationen?

Wir beziehen unsere Daten größtenteils von der Firma Bürgel und natürlich aus unserer eigenen Datenbank.

Wann sind Negativmerkmale vorhanden?

Negativmerkmale in der Bonitätsauskunft gibt es, wenn der Schuldner zum Beispiel bereits laufende Inkassoverfahren hat, eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hat oder sich in der Insolvenz befindet.